Mehr Reichweite mit Pinterest - der Trafficbooster

Basics zur visuellen Suchmaschine

Mit keinem anderen Kanal hast du derzeit so viel Erfolg wie mit Pinterest. Während bei Instagram und Facebook die Abonnentenzahlen stagnieren und das Engagement gar nicht bis zäh in Gang kommt, kannst du dich bei Pinterest auf höhere Impressionen und Reichweiten freuen - und das in kürzerer Zeit.

Jeder, der einen Blog oder eine Unternehmens- oder Produktwebseite betreibt, kann von Pinterest profitieren. Mit der richtigen Strategie kannst du in kurzer Zeit auf Pinterest erfolgreich wachsen – und das nachhaltig. Ich zeige dir, wie du eine Präsenz auf Pinterest aufbaust und wie du deine Impressionen steigerst und gleichzeitig den Traffic auf deiner Webseite sukzessive erhöhst. Step by Step erkläre ich dir, wie du den Grundstein für deinen Pinterest-Erfolg legst.


Pinterest - die visuelle Suchmaschine

Zum Start von Pinterest (März 2010) suchten dort 75% Frauen aktiv nach Rezepten, Frisuren oder Bastelanleitungen usw. Das ist schon lange her. Mittlerweile haben die Männer fast gleichgezogen und sind als Zielgruppe genauso interessant wie das weibliche Klientel. Auch die Altersstruktur ist gemischt, weshalb Pinterest mittlerweile für weitere Zielgruppen immer interessanter wird.


Pinterest wird oft als visuelle Suchmaschine beschrieben und nicht als Social Media Plattform. In der Tat funktioniert Pinterest etwas anders als Instagram, Facebook oder Twitter mit ihren chronologischen Feeds und Fokus auf Interaktion und Engagement.

Wenngleich Pinterest auch in Sachen Interaktion und Engagement aufgeholt hat: Du kannst Beitrage mittlerweile liken, kommentieren oder re-pinnen und merkst dir damit den Pin auf deiner eigenen Pinnwand. Durch die Pinnwand-Struktur verschwinden die Beiträge nicht so schnell wie im Feed der sozialen Netzwerke. Und auch die Stories (Idea Pins) sind dauerhaft präsent und verschwinden nicht nach 24 Stunden im Nirwana - wenn man sie nicht in die Highlight-Ordner (Instagram) verschiebt. Aus diesem Grund sprechen die Marketing-Spezialisten auch von einer besseren Nachhaltigkeit.


Pinterest vs. Instagram & Co.

  • Pins haben einen Langzeiteffekt. Während Tweets eine Halbwertszeit von nur 24 Minuten haben und Facebook-Posts bei immerhin 90 Minuten liegen, beträgt die Halbwertszeit von Pins 151.200 Minuten.*

  • Die Verbindung zwischen den Nutzern unterscheiden sich: bei Meta (Facebook, Instagram) steht die persönliche Beziehung im Vordergrund. Bei Pinterest hingegen geht es um persönliche Interessen.

  • Der entscheidende Vorteil bei Pinterest ggü. Instagram: Jeder Pin ist mit einer URL verknüpft. Der Referral Traffic bei Pinterest spielt eine entscheidende Rolle. Bei Instagram geht es nicht um Traffic, sondern zunächst um Branding und Interaktionen. Die Verlinkung bei Instagram ist erst seit September 2021 für alle möglich – allerdings auch nur über das Storyformat. Vorher konnten nur Accounts ab 10TS Abonnenten diese Swipe-Funktion in den Stories nutzen und auf Inhalte oder Webseiten verlinken.

Jetzt starten - so gehts

Wenn du Pinterest noch nicht eingerichtet hast, solltest du dich nach erfolgreicher Anmeldung erst einmal umschauen:

  • Was suchen die Leute auf Pinterest?

  • Gibt es ähnliche Produkte oder Unternehmen?

  • Welche spannenden Neuigkeiten bietet Pinterest?

  • Wie ticken die Pinterest User?

Melde dich unter www.pinterest.de an. Du brauchst lediglich eine E-Mail-Adresse, ein Passwort und dein Alter angeben. Um auf Pinterest zu recherchieren, brauchst du sowieso einen Account. Deshalb ist es sinnvoll, erst einmal einen privaten Account zu erstellen und diesen für solche Recherchezwecke zu nutzen. Wenn du dir ein Bild von dieser Plattform, deiner Zielgruppe und deinen Wettbewerbern gemacht hast, entwickele ein Konzept im Rahmen deiner Social Media Strategie. Danach überlege dir, ob du einen Unternehmens- oder Produkt-Account erstellen willst. Denke immer an den Aufwand, den jeder Social Media Kanal mit sich bringt.

Das Pinterest-Profil ist die Visitenkarte

Erstelle ein aussagekräftiges Profil

Dein Pinterest-Account ist deine Visitenkarte! Interessenten müssen auf den ersten Blick erkennen, wer du bist, was du machst, welche Dienstleistung du anbietest oder welche Vorteile deine Produkte haben. Hier ein paar Tipps für dein Profil. www.pinterest.de/settings/edit-profile. (Profil bearbeiten) 1. Profilbild Als Profilbild verwende das Firmen- oder Produktlogo. Du kannst als Personal Brand auch dein Profilbild von Facebook oder Instagram nutzen.

2. Profilname Verwende den Unternehmens- oder Produktnamen, den Namen deines Blogs oder dein Personal Brand.

3. Benutzername Der Benutzername darf maximal 14 Zeichen lang sein. Musst du deinen Unternehmen-, Markennamen oder deinen eigenen Namen kürzen, achte darauf, dass man sich diesen gut merken kann.

4. Über dich oder dein Unternehmen / Produkt / Dienstleistung / Blog „Über dein Profil“ erklärst du mit 160 Zeichen dein Angebot, die USPs deines Produktes oder dich selbst. Nutze relevante Keywords und erzähle unterhaltsam, informativ und verständlich, was du machst und was deine Follower erwartet.

5. Ortsangabe Die Ortsangabe in deinem Profil ist nur wichtig für regionale Zielgruppen. Du betreibst einen Pizzabringdienst in Nürnberg oder einen Hundesalon in Erfurt? Dann ist die Ortsangabe wichtig.

6. Impressum Das Impressum nicht vergessen! In Deutschland gilt Impressumspflicht, sobald du eine Dienstleistung oder ein Produkt verkaufst.

7. Website verifizieren Verknüpfe deine Webseite, deinen Onlineshop oder Blog (soweit vorhanden) mit Pinterest. Hierzu folge bitte der Anleitung: www.help.pinterest.com/de/business/article/claim-your-website.


Darüber hinaus kannst du deinen Pinterest-Account auch gleich mit Instagram verknüpfen, das bringt noch mehr Reichweite.

Unternehmenskonto

Das Unternehmensprofil ist genau wie ein privates Profil kostenfrei! Klicke auf www.business.pinterest.com, gib deinen Unternehmensnamen und die Webseite ein, wähle eine Branche aus – fertig. Als Personal Brand kannst du aus deinem privaten Account - ähnlich wie bei Instagram - ganz einfach einen Business Account machen (Kontoverwaltung).


Das Unternehmenskonto funktioniert genau wie der persönliche Pinterest Account. Zusätzlich kannst du jetzt aber Analyse-Tools und Statistiken deiner Pins und Pinnwände auswerten, messen und steuern. Du erfährst in den Statistiken mehr über deine Zielgruppe in Form von demographischen Infos (Alter, Geschlecht, Herkunft und Affinität).

 

Exkurs: Pin It Button installieren Du kannst hier auch den Pin It Button (Merken-Button) auf deinen Webseiten integrieren. Ich habe diese Funktion nur einmal ausprobiert. Damit kannst du Fotos deiner oder anderer Webseiten mit dem Merken-Button (oben links) an deine Pinnwände pinnen. Allerdings passt in den meisten Fällen das Format nicht. Webseitenfotos sind in unserem Blog im Querformat. Pinterest empfiehlt aber das Hochformat im Verhältnis 1:3 (s.u. Pin erstellen) www.help.pinterest.com/de/articles/build-save-it-button-your-site.

 

Pinnwände und Pins erstellen

Starte jetzt mit der Erstellung deiner Pins (+ Pin erstellen). Visualisiere mit Hilfe von Canva.com oder anderen Bild- oder Videobearbeitungsprogrammen deine Produktvorteile oder dein Leistungsangebot. Sortiere deine Pins thematisch mit Hilfe von Pinnwänden. Klicke hierzu im Profil auf Pinnwände und + Pinnwand erstellen. Du kannst deine Pinnwände zunächst auf "geheim" stellen und erst, wenn du schon einige Pins erstellt hast, diese veröffentlichen. Als visuelle Suchmaschine gilt auch hier: Verwende relevante Keywords. Nutze diese in der Beschreibung deiner Pinnwände, damit du besser gefunden wirst.


Pins erstellen Wie bei allen Social Media Plattformen ist das richtige Bildformat wichtig. Pinterest-Pins haben das Hochformat, 1000 x 1500 Pixel. Die Optik und vor allem Farben spielen eine bedeutende Rolle. Helle und bunte Pins werden öfter geteilt als dunkle! Mit canva.com erstellst du (kostenlos) mit tollen Vorlagen kreative Pins - und das gleich in der richtigen Größe. Für einen Pin brauchst du ein kreatives Visual, eine SEO-Überschrift, eine SEO-optimierte Beschreibung und einen Link (Ziellink/URL).

Der richtige Content

Erstelle wertvolle, echte Inhalte mit Mehrwert, um auf Pinterest erfolgreich zu sein. Dein Content sollte zum Unternehmen, der Marke und zu deinem CD passen. Saisonale Themen und neue Ideen kommen immer gut an. Kommuniziere einfach und unkompliziert deine Pins, mache die Nutzer neugierig auf die verlinkten Inhalte. Analog zu den Instagram-Storys oder -Reels, sind die Idea Pins reichweitenstarke Formate. Nutze sie.


Wie oft musst du pinnen?

Um Reichweite zu erzielen gilt das gleiche wie bei allen anderen Social Media Plattformen:

pinne regelmäßig und am besten zeitversetzt. Erfolgreiche Pinterest-Accounts veröffentlichen bis zu 30 Pins am Tag. Das hängt natürlich vom Content ab, der dir zur Verfügung steht und von deinen Ressourcen. Statt Leerlauf zu haben, starte lieber mit wenigen Pins, dafür aber regelmäßig.


Zur Planung deiner Pins gibt es verschiedene Tools (Hootsuite, Tailwind, Buffer, Sproud Social und weitere. Das sind Social Media Tools zur Verwaltung und Planung von Postings aller Social Media Kanäle. Nicht alle Tools haben Pinterest im Planungstool. In meiner "alten" (vor 2 Jahren genutzten) Hootesuite-Version funktionierte Pinterest einfach gar nicht. Ich habe dann irgendwann aufgegeben und die Lizenz nicht verlängert.

Ich plane die Pins jetzt direkt in Pinterest. Das klappt für mich am besten. Wenn ich bereits in Canva arbeite, poste ich oft auch direkt aus Canva heraus. Das ist aber nur in der kostenpflichtigen Premiumversion möglich.



Teil 2 Pinterest-Marketing: Anzeigen, Analytics, Idea Pins, Ideen, weitere Tipps -

COMING SOON!


Quellen:

- Pixabay

- Canva

- Pinterest Tipps: 3 Dinge über Pinterest, die Sie wissen sollten (hootsuite.com)

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