SMARTe Ziele für deinen Erfolg

Aktualisiert: 13. Juli



Erfolg bedeutet, Ziele zu erreichen, die man sich gesteckt hat. Welche Ziele verfolgst du mit deinen Social Media Aktivitäten? Hier die wichtigsten Marketing-Ziele von Unternehmen laut einer Umfrage der BITKOM.


  • Branding: Steigerung von Marken – und/oder Unternehmensbekanntheit

  • Kundenakquise / Leadgenerierung

  • Verbesserung des Rankings in Suchmaschinen

  • Steuerung von Marken- und / oder Unternehmensimage

  • Aufbau von Beziehungen zu Multiplikatoren (Influencer, Blogger, Journalisten)

  • Marktforschung und Marktbeobachtung / Wettbewerbsanalyse

  • Employer Marketing

  • Kundenfeedback zur Verbesserung oder Erweiterung des Produktportfolios



Die SMART-Methode

Für ein erfolgreiches Business und zur Visualisierung von Zielen, hat sich die Smart-Methode etabliert - eine strategische Vorgehensweise, um Ziele zu definieren und einzuhalten. Mit der Smart-Methode werden qualitative Ziele bestimmt und diese auf umsetzbare und messbares quantitative Ziele heruntergebrochen.

Das Akronym SMART beschreibt dabei folgende Attribute.



S

specific

spezifisch

M

measurable

messbar

A

achievable

akzeptabel/erreichbar

R

relevant

relevant/realistisch

T

timely

terminiert


Spezifisch

Definiere dein Ziel klar und sehr konkret. Je spezifischer du dein Ziel beschreibst, umso besser lässt es sich umsetzen. Beispiel: "Ich möchte meine Abonnentenzahl um 10% auf Instagram steigern" statt "Ich möchte mehr Follower in den sozialen Netzwerken generieren". Achte darauf, dass du dein Ziel immer positiv formulierst. Negative Assoziationen behindern die Zielerreichung und damit deinen Erfolg.


Messbar

Das beschriebene Ziel muss messbar sein. Ist dein Ziel langfristig ausgerichtet, solltest du Zwischenziele (Meilensteine) einplanen. Damit schaffst du dir Erfolgsmomente, die deine Motivation aufrechterhalten. In unserem Beispiel helfen die Insights bei Instagram. Hier kannst du genau sehen, wie viele Accounts du erreicht hast und wie sich die Abonnentenzahl entwickelt hat. Zudem siehst du sogar, welche Beiträge zum Erfolg geführt haben.


Akzeptabel

Das A steht in der Smart-Methode für achievable, was in der Literatur in diesem Zusammenhang mit akzeptabel oder attraktiv übersetzt wird. Hier geht es um die Wertigkeit und den Sinn des gesetzten Ziels. Mach dir die Notwendigkeit und Nützlichkeit klar. Formuliere dies ebenfalls immer positiv und mit aktiven Verben.

Die angestrebte Steigerung der Abonnentenzahl auf Instagram ist insofern attraktiv, weil sich deine Zielgruppe auf diesem Kanal informiert und sehr präsent ist. Die Wahrscheinlichkeit, sie hier mit interessanten Inhalten zu erreichen ist groß. Wie sieht dein Aktionsplan aus, um dein Ziel zu erreichen? Gestalte die Inhalte attraktiv und mit einem Mehrwert für deine Zielgruppe.



Realistisch

Ist dein Ziel realisierbar? Verfügst du über die Ressourcen, Zeit und das erforderliche Know how, relevanten Content für deine Zielgruppe zu erstellen und zu posten, um deine Abonnentenzahl weiter auszubauen? Welche Mittel stehen dir zur Umsetzung zur Verfügung? Sei ehrgeizig, aber vermeide es, völlig unrealistische Ziele zu setzen.


Denke nicht "Das mache ich mal nebenbei", sondern lieber "Für kreativen Content oder Ads‘ hole ich mir Unterstützung, nutze die Erfahrung eines Teammitglieds oder einer studentischen Aushilfe."






Terminiert

Setze dir für die Erreichung deines Ziels einen klaren Zeitrahmen, ggf. mit Zwischenzielen (Meilensteinen) oder ein konkretes Datum. In unserem Beispiel könntest du die 10%ige Steigerung im ersten Quartal des neuen Jahres anstreben und als Termin den 31. März setzen.





Zusammenfassung

S

Ziele eindeutig und konkret definieren

M

Ziele sind messbar (wer, was, wann, wie viel, wie oft)

A

Ziele haben einen Mehrwert

R

Ziele sind realistisch und erreichbar

T

Ziele haben klare Zeitstruktur


Du willst gleich loslegen? Super! Dann helfen dir unserer Vorlagen.






Folgende Beispielsätze kannst du auf Basis der SMART-Methode formulieren:

Spezifisch: Ich (wer) möchte mich zum Social Media Manager zertifizieren lassen (was) durch den BVCM (wo) im Mai (wann), um meine Karriere als Berater oder Virtual Assistance zu beginnen (warum).

Messbar: Ich bearbeite wöchentlich ein Modul (quantitativ), welches ich in Blogbeiträgen zusammenfasse, um dies mit der interessierten Community zu teilen und zu diskutieren (qualitativ).

Attraktiv: Ich teile mein Wissen in den sozialen Netzwerken, setze das Gelernte in die Praxis um und baue ein Netzwerk auf.

Realistisch: Ich nehme mir 3 Abende in der Woche für Recherchen frei, um in dieser Zeit alle relevanten Fakten zu studieren. Am Wochenende wird das Gelernte in die Praxis umgesetzt.

Terminierbar: Ich setze mir eine Frist bis Ende des Jahres, um mich in Q1 im neuen Jahr auf die Zertifizierung vorzubereiten.



Tipps und Hilfen:


Bildquellen: Pexels






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