Internetwerbung mit Suchmaschinen und Social Media Plattformen


Internetwerbung ist dir garantiert schon diverse Male untergekommen und hat dich das eine oder andere Mal bestimmt auch richtig genervt. Auf Webseiten kennt ihr sie als Werbebanner, im schlimmsten Fall mitten auf der Seite platziert, die die Seite, die dich eigentlich interessiert, verdeckt. In den Seitenflächen werden sie fast gar nicht mehr wahrgenommen. Manchmal sind sie wiederum inhaltlich so gut platziert, dass man sie gar nicht als Werbung identifiziert. Das gleiche gilt für Social Media Werbung: ist diese gut im Feed integriert, erkennt man sie nur noch an dem Zusatz "sponsored".

Man unterscheidet generell bei Internetwerbung zwischen Suchmaschinenmarketing (SEM) und Social Media Marketing.
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Suchmaschinenmarketing (SEM)

SEM steht für Search Engine Marketing, was sich in die Bereiche SEO (Search Engine Optimizing) und SEA (Search Enging Advertising) gliedert. Bei SEO handelt es sich um die organische Suche und bei SEA um die bezahlte Suche.


Zur Verdeutlichung hilft der Screenshot:


Als Display Marketing bezeichnet man Werbebanner. Banner sind eine Kombi aus grafischen Elementen und Textelementen. Display Ads können auch sehr textlastig sein oder aus GIFs oder kurzen Videos bestehen. Hier verfügt Google über ein riesiges Netzwerk (GDN = Google Display Netzwerk). Banner können natürlich auch über andere Anbieter geschaltet werden oder direkt beim Seitenbetreiber.




Social Media Werbung

Facebook Ads kann man mit den Google Ads vergleichen. Es gibt in der Browserversion bei Facebook, rechts vom Newsfeed, Werbeflächen. Ansonsten viele gesponsorte Beiträge im Feed. Die sind meist nicht direkt als Werbung erkennbar, sondern genauso aufgebaut wie Feedbeiträge.


Social Media Ads gibt es mittlerweile auf allen bekannten Plattformen:
  • Meta: Facebook und Instagram über den BusinessManager

  • Twitter

  • Pinterest

  • YouTube (wird über Google Ads gesteuert

  • Xing

  • LinkedIn

  • TikTok

  • Snapchat

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Unternehmen setzen vor allem auf Facebook, Instagram und LinkedIn, um für ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben. Das Budget ist mit dem Erfolg der Plattform proportional gestiegen.


Quelle:https://de.statista.com/statistik/daten/studie/647056/umfrage/investitionen-in-social-media-werbung-weltweit/


Trendsetter Storys und Reels

Ausgehend von der Zielgruppe sind vor allem Bewegtbild-Formate relevant geworden. Sie werden eher wahrgenommen als entsprechende Postings in Feeds. Das liegt zum einen an der Schnelllebigkeit, der damit einhergehenden kurzen Aufmerksamkeitsspanne - hervorgerufen durch die Contentflut, aus der man mit Bewegtbild heraussticht. Interaktive Möglichkeiten, die den Betrachter mit einbeziehen, erhöhen den Spaß- oder Aktionsfaktor durch:

  • Umfragen

  • Timer

  • Spendenaktionen

  • Mitmach-Aktionen und Aufforderungen, z.B.seine Fotos zu teilen

  • Challenges

  • u.v.m.

Laut Facebook sind Storys derzeit die lukrativsten Werbeformate.


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Warum immer mehr Geld ins Online-Marketing fließt

Das ist leicht zu erklären. Während Print oder TV-Werbung oft nach dem Gießkannenprinzip stattfindet, ist Online Marketing heute "Data Driven Marketing". Das heißt, mit intelligenten Technologien ermöglicht Online Marketing exaktes Targeting. Zudem wird nur nach Klick abgerechnet, was die Kosten deutlich reduziert und die Zielgruppe einschränkt.

Das Schaubild beschreibt die verschiedenen Targeting-Möglichkeiten.


Quelle: https://www.affiliate-deals.de/magazin/so-funktioniert-targeting/


Die wichtigsten Targeting-Möglichkeiten kurz zusammengefasst:

  1. Soziodemografisches Targeting: Anzeigen werden nach soziodemografischen Merkmalen der Zielgruppe ausgespielt. Dazu gehören Alter, Geschlecht, Interessen, Einkommen usw.

  2. Keyword Targeting: Beim Keyword-Targeting verraten die eingegebenen Schlüsselwörter Interessen, Wünsche der Zielgruppe, die dann mit entsprechenden Produkten gezielt angesprochen werden.

  3. Semantisches Targeting: Hier betrachten Algorithmen die Suche unter linguistischen Gesichtspunkten. Die Suche, das Verhalten imWeb oder den soczailen Netzwerken wird in einen Gesamtkontext gesetzt, z.B. wenn der Kunde nach XY sucht, dann interessiert er sich auch für. Ähnlich wie bei Amazon: Kunden, die das gekauft haben, haben sich auch für bestimmte andere Produkte interessiert.


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Wie professionell das sein kann, sieht man am Erfolg von Amazon. Die Personalisierung spielt eine immer größere Rolle in der Onlinewerbung und macht schließlich den Unterschied. 89% der deutschen Marken sehen Personalisierung als zentralen Faktor erfolgreicher Kampagnen.


Aber aufgepasst: Viele Verbraucher sind nicht gerade "amused", wenn sie kurz nach der Recherche bei Google entsprechende Artikel bei Facebook & Co. angezeigt bekommen. Viele finden das äußerst suspekt und fühlen sich nicht wohl damit.



Ziele von Internetwerbung


Ziele sind in den meisten Fällen Conversions, also Leads wie z.B. Newsletter-Abonnenten oder Downloads in Form eines Whitepapers, einer Checkliste, eBooks oder einer Studie. Noch besser sind natürlich monetäre Conversionen wie direkte Käufe oder Terminvereinbarungen, die auf Käufe abzielen.


Daneben gibt es Unterziele wie

  • Traffic auf eine Web- oder Shopseite oder Landingpage

  • Bekanntheit des Unternehmens oder der Marke


Vorteile von Internetmarketing


  • zielgerichtet durch Targeting statt Gießkanne

  • transparent durch Erfolgskontrolle der Anbieter

  • kontrollierbar durch festgelegte Budgets und Monitoring

  • flexibel: du kannst deine Kampagnen jederzeit pausieren, anpassen oder neu aufsetzen. Es liegt in deiner Hand.




Quellen:

https://www.affiliate-deals.de/magazin/so-funktioniert-targeting/

https://schillmann.com/top-anbieter-werbung-im-internet/

https://de.statista.com/outlook/bannerwerbung

https://www.webfaden.de/blog/online-werbung/


Bilder/GIFS:

Unsphlash

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